Iran will Krypto-Minenarbeiter mit mehr Stromsubventionen ausstatten

Die iranische Regierung hat ihren Kreuzzug fortgesetzt, um den ausufernden Krypto-Bergbauraum des Landes zu unterstützen. In ihrem jüngsten Hilfsprogramm hat Teheran ein Programm angekündigt, das den Bergarbeitern den Zugang zu einem erheblichen Energieüberschuss ermöglichen soll.

Eine großartige Zeit, um ein iranischer Krypto-Miner zu sein

Laut Berichten lokaler Nachrichtenmedien hat die iranische Thermal Power Plant Holding Company (TPPH) einen Plan angekündigt, die Stromerzeugung von drei Kraftwerken bei Bitcoin Era Bergarbeiter im Land zu liefern. Das Programm, das nach einer Ausschreibung durchgeführt werden soll, verbessert den Zugang der Bergleute zu einer ihrer wichtigsten Ressourcen und erhöht damit die Effizienz ihrer Gemeinkosten.

Mohsen Tarztalab, der Leiter der Agentur, bemerkte, dass die krisengeschüttelte Wirtschaft des Landes der Regierung Sorge bereite. Sie versucht nun, ein günstiges Arbeitsumfeld zu schaffen, das den Unternehmen zugute kommt und Beschäftigungsmöglichkeiten bietet. Auch bei der Stromversorgung des Landes klafft eine beträchtliche Lücke zwischen Einnahmen und Ausgaben, und die Regierung sieht den Krypto-Bergbau als Mittel zur Verbesserung der Einnahmen und zur Schaffung von Einkommen für den Staat.

Die Initiative ist jedoch an eine Bedingung geknüpft, da die Bergleute nur in Anlagen die Leistung von Expansionsturbinen erhalten können. Laut Tarztalab wird dieser Prozess keinen Verbrauch von flüssigen Brennstoffen beinhalten. Indem nur Erdgas verwendet wird, hofft die Regierung, den Prozess so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten.

Tarztalab stellte fest, dass die Expansionsturbinen unabhängig sind und nicht am Stromerzeugungsprozess des nationalen Netzes teilnehmen. Die Regierung wird also in der Lage sein, diesen Stromtransfer durchzuführen, ohne notwendigerweise die Stromerzeugungskapazität des Landes zu beeinträchtigen.

Eine strukturierte Bergbauindustrie bringt Ergebnisse

Bisher hat der Iran eine lobenswerte Arbeit geleistet, um die Krypto-Bergbaubranche zu legitimieren und ein günstiges Umfeld für die Akteure zu schaffen. Bislang hat der Prozess einige positive Ergebnisse erbracht. Im Juli berichtete das örtliche Medienhaus Mehr News Agency, dass das Ministerium für Industrie, Bergbau und Handel 14 Bergbaulizenzen an ausländische Unternehmen vergeben habe, da die Investitionen im Land weiter steigen würden.

Die Anforderungen an iranische Bergbaulizenzen begannen Anfang dieses Jahres, als Vizepräsident Es’haq Jahangiri eine entsprechende Direktive erließ. Um eine Lizenz bei Bitcoin Era zu erhalten, müssten die Bergleute Informationen über ihre Beamten, die von ihnen verwendete Bergbauausrüstung und die Größe ihrer Betriebe offen legen. Ein Bericht der Banken- und Wirtschaftssystem-Referenzmedien des Landes (IBENA) vom Januar bestätigte, dass bereits über tausend Unternehmen ihre Lizenzen erhalten haben.

Ein weiterer Anreiz für registrierte Bergleute ist ein reduzierter Stromtarif, wobei die Nachrichtenagentur Mehr berichtete, dass den Bergleuten jetzt nur noch 0,11 Dollar pro Kilowattstunde (kWh) berechnet werden. Für die Sommerhochsaison (Juni bis September) müssen sie jedoch 0,46 $ pro kWh bezahlen.

Die Regierung hat zudem ein Verfahren eingeführt, das Bürger für die Aufdeckung illegaler Bergbauanlagen belohnt. Im vergangenen Monat gab der staatliche Energiekonzern Tavanir bekannt, dass er bereits 1.100 solcher kriminellen Einrichtungen geschlossen hat. Laut Berichten erhält jeder Hinweisgeber für seine Hilfe eine Belohnung von 100 Millionen Rial (480 Dollar).